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Zukunftssorgen lassen Asiens Märkte absacken

Südkoreas Leitindex Kospi gab seit seinem Allzeithoch im Juni deutlich nach.

Verkaufsdruck bei Tech-Aktien hat die Börsen in Asien deutlich ins Minus gedrückt. Südkoreas Leitindex Kospi, der am Montag bereits in eine volatile Woche gestartet war, gab zeitweise um bis zu acht Prozent nach. 

Angetrieben wurde der Abwärtstrend von Verlusten der großen südkoreanischen Techunternehmen. Die Aktien des Smartphonekonzerns Samsung und des Chipherstellers SK Hynix lagen zeitweise mit jeweils mehr als neun Prozent im Minus. Die beiden sind nach Marktkapitalisierung mit Abstand die größten Firmen im Kospi. Der Index steuerte damit auf sein Zwischentief vom Juli zu und liegt mittlerweile mehr als ein Drittel unter seinem Allzeithoch vom Juni. 

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Auch der japanische Leitindex Nikkei 225 stand mit zeitweise mehr als vier Prozent im Minus. Hier gehörten ebenfalls Unternehmen aus der Tech-Branche zu den größten Verlierern des Tages. Die Börse in Taiwan gab ebenfalls nach.

Hintergrund für die Verkäufe könnten Investoren-Sorgen vor einer Erhöhung der Zinsen durch die US-Notenbank Fed sein. Zudem hatten kritische Stimmen über die Zukunft von KI für negative Stimmung gesorgt. Der Chef des US-amerikanischen Halbleiter- und Softwareunternehmens Broadcom, Hock Tan, hatte laut Medienberichten bei einer Konferenz in Singapur vor Finanzierungsproblemen beim Ausbau von Künstlicher Intelligenz gewarnt.

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